Fushimi Inari Torii Gang Japan Kyoto
Asien,  Japan

Fushimi Inari-Taisha in Kyoto

In diesem Beitrag berichten wir euch über unser Erlebnis an einem der bekanntesten Instagram Spots Japans: Dem Fushimi Inari-Taisha mit seinen tausenden orange-roten Toriis. Die Toriis sind übrigens alles Spenden von Unternehmen, Familien und Einzelpersonen und deren Namen stehen auf der Rückseite. Ihr könnt euch auch eines aufstellen lassen, die Preise starten bei etwa 3300 EUR. ;P Früh aufstehen lohnt sich, denn gefühlt alle Besucher Kyotos kommen zu diesem Tempelberg. Dieses Gefühl hatten wir allerdings auch an anderen Spots in Kyoto, die wir hier nach und nach vorstellen werden. Wenn ihr schon wissen wollt, was noch kommt, dann schaut mal bei laipix_on_tour auf Instagram vorbei. 😉

Fushimi Inari: Das Highlight kommt direkt am Anfang

Den Fushimi Inari-Taisha könnt ihr nach einem kleinen Fußweg sehr einfach von der Bahnstation Inari erreichen. Das beste Vorweg: Der Eintritt ist frei und er ist durchgehend frei zugänglich. Wir waren bereits vor Sonnenaufgang dort, aber heutzutage ist das leider kein Garant mehr allein zu sein. Hinter der Haupthalle, die auch sehr schick ist, beginnt dann der Fußweg auf den Berg mit seinen vielen Toriis. Es gibt sie in allen erdenklichen Größen. Anfangs sind sie ziemlich groß und nach diesen kurzen Abschnitt kommt ihr direkt zum Highlight, den zwei Gängen genannt „Senbon Torii“. Ein Gang für nach oben und der andere nach unten, dies interessiert aber niemanden.

Als wir dort ankamen waren schon reichlich Instagramer am Start, so dass es gar nicht so leicht war Aufnahmen ohne Menschen hinzubekommen. Auch waren einige leider sehr aggressiv und mies gelaunt, wenn wir deren Foto gebombt haben oder sie uns ihre Perspektive für einen kurzem Moment nicht überlassen wollten. Das ist schade, denn eigentlich ist genug Platz und jeder braucht ja auch immer mal einen Moment um die Aufnahmen zu checken. Hier heißt es ruhig bleiben und Geduld haben, denn nach einer Weile haben die anstrengen Instagramer ihre Fotos im Kasten und ziehen ab. Danach habt ihr mit etwas Glück freie Schussbahn an mehreren Stellen bevor es dann merklich immer voller wird. Mit dem Eintreffen der ersten Touri-Gruppen ab etwa 8 Uhr ist es dann aber vorbei mit leeren Gängen zumindest an dieser Stelle.

Fushimi Inari: Auf zum Gipfel

Nach dem Abschnitt, wo ganz viele Toriis sehr eng stehen, gibt es dann unzählige größere Toriis die den Weg zum Gipfel säumen. Auch hier lässt sich wunderbar fotografieren. Den Weg zum Gipfel, der übrigens immer steiler wird, haben wir etwas unterschätzt, denn ihr braucht gut 1 Stunde da hoch ohne Fotopause. Es gibt noch einige kleinere Schreine auf dem Berg, da man aber meist bei den Shinto Schreinen eh nichts sieht, lohnt es sich nicht unbedingt bis ganz zum Gipfel zu gehen. Unserer Ansicht nach solltet ihr aber zumindest den halben Aufstieg zum Aussichtspunkt machen, von wo ihr aus einen schönen Blick über Kyoto habt. Von dort könnt ihr dann auch einen anderen Weg nach unten nehmen, wo eventuell ein paar flauschige Katzen auf euch warten. Ihr werdet Zeit brauchen, es lohnt sich also den kompletten Vormittag im Fushimi Inari-Taisha zu verbringen.

Fushimi Inari Torii Gang Japan Kyoto Junge Mann Baum draußen Sonne
Fushimi Inari Katze Japan Kyoto draußen

Wie fotografieren?

Es gibt einige Laternen in den Gängen, die tolle Motive darstellen, aber leider wurde deren Licht schon sehr früh ausgemacht. Wenn ihr die fotografieren wollt, müsst ihr so früh wie möglich, also noch im Dunkeln dort sein. Da es dann aber sehr dunkel ist, braucht ihr dann auch idealerweise ein Stativ. Die Gänge sind allerdings eng und daher nicht für Stative geeignet. Ein lichtstarkes Objektiv ist Pflicht, wenn ihr so früh unterwegs seid. Später, wenn die Sonnenstrahlen zwischen die breiter stehenden Toriis weiter oben peaken sieht es auch sehr schön aus. Fotomotive bieten sich eigentlich überall an. Mal gibt es enge Gänge, dann Treppen und Kurven, kleine Schreine oder eine Brücke. Geduld ist ist wohl das wichtigste um den richtigen Moment abzupassen, wenn niemand das Foto bombt. 🙂

Kamera-Einstellungen für das Titelbild:
f2,8
1/80s
ISO 3200

Equipment:
Vollformat-Kamera
24-70mm Objektiv

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