Asien,  Japan

Fotospots in Tokio TOP 10

Schöne Fotospots in Tokio gibt es wie Sand am Meer. In Instagram tauchen die beliebtesten Spots immer wieder auf. Doch wo findet man sie? Wie sind die Bedingungen vor Ort zum Fotografieren? Kostet es Eintritt? Hier sind unsere Top 10 Fotospots inklusive Infos und Tipps für eure Fotoreise nach Tokio.

1. Fotospots in Tokio: Asakusa Schrein

Tokios ältester Tempel wurde für Kannon errichtet, die Göttin des Mitgefühls. So wie bei fast allen Tempeln ist der Eintritt kostenfrei. Tagsüber sind dort sehr sehr viele Besucher, aber es ist interessant zu beobachten, wie die Menschen ihren Ritualen nachgehen. Viele kommen sogar in Kimonos.

Eine lange gerade Straße führt zum Tempel und ist übersät mit Imbissbuden und Souvenirständen. Am Anfang dieser Straße befindet sich die Touristeninformation mit einer ebenfalls kostenfreien Aussichtsplattform in der oberen Etage mit Blick auf den Tempel sowie die gegenüber dem Fluss Sumida liegende Skyline mit dem Skytree.

Fotografisch besonders interessant wird es allerdings erst bei Dämmerung, wenn die ausdrucksstarke Beleuchtung am Tempel angeht. Außerdem nimmt der Besucherstrom ab und die Motive liegen mit etwas Geduld sogar komplett frei.

2. Fotospots in Tokio: Skytree

Der Skytree ist der höchste Fernsehturm und das zweithöchste Bauwerk der Welt nach dem Burj Khalifa in Dubai (Vereinigte Emirate). Früh zum Sonnenaufgang waren wir auf Fotomission an der Jukken Bridge. Mit einem Weitwinkelobjektiv ist es hier möglich ein Foto vom Skytree und seiner kompletten Spiegelung auf der Wasseroberfläche des Flusses aufzunehmen.

Näher am Skytree gibt es dann nur noch eine Möglichkeit, nämlich steil nach oben zu fotografieren. Um das Bild interessanter zu gestalten, haben wir Herbstblätter in den Vordergrund genommen und damit die Spitze des Turms eingerahmt.

Es lohnt sich Zeit zu nehmen und die vielen Gassen in der Umgebung vom Skytree zu erkunden, um weitere Motive zu finden. An der Misume-dori Ave fanden wir ein Steintorii, welches beeindruckend vor dem Skytree im Hintergrund steht und somit ein toller Kontrast zwischen Tradition und Moderne bietet.

Fotospots in Tokio Roppongi Hills

3. Roppongi Hills Mori Tower

Tatsächlich haben wir uns weder für die Aussichtsplattform auf dem Skytree noch für die auf dem Tokyo Tower entschieden, sondern für den Tokyo City View vom Roppongi Hills Mori Tower. Der Eintritt kostet ca. 17€ pro Person für die normale Aussichtsplattform, welche zwar bereits den grandiosen Blick auf den Tokyo Tower bietet, allerdings nur hinter Fensterscheiben. Zum Fotografieren sind die Reflektionen und Verschmutzungen an den Glasscheiben immer lästig. Dazu haben wir für euch einen Tipp: Benutzt einen ULH Ultimate Lens Hood!

Für etwa 4€ Aufpreis könnt ihr bis nach ganz oben auf das offene Dach des Gebäudes und einen 360 Grad Rundum-Blick über die größte Stadt der Welt genießen. Bei guter Sicht könnt ihr sogar den Fuji in der Sonnenuntergangsstimmung sehen. Zum Fotografieren ist diese Heliplattform ideal, da der Blick fantastisch ist und es keine störende Elemente gibt, die den Blick stören. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch, denn hier oben ist es leider nicht erlaubt ein Stativ zu benutzen. Dabei funkelt Tokio erst so richtig schön in bunten Farben nachts, wenn die unzähligen Lichter die Stadt zum Leben erwecken.

4. Roppongi Hills Street Tokyo Tower

Roppongi Hills ist ein sehr schickes Viertel für gut betuchte Bewohner Japans. Auf unserem Weg vom Mori Tower zum Hard Rock Cafe, entdeckten wir die Gaien Higashi-dori Straße, welche einen direkten Blick auf den Tokyo Tower bietet. Die belebte Straße macht es einfach schöne Lichtzieher von den Autos aufzunehmen inklusive dem Tokyo Tower, welcher in unterschiedlichen Farben leuchtet. Mit etwas Glück werdet ihr auch die Mario Karts Gruppen auf dieser Straße zu sehen bekommen.

Straße bei Nacht mit Tokyo Tower Japan Tipps Fotoreisen

Fotospots in Tokio Shinjuku

5. Shinjuku Torii

Shinjuku ist weltbekannt für Neonlichter und das Eingangstor zu dieser Neonlichter-Welt an der Kabukicho Ichiban-gai Straße ist fotografisch interessant. Der Ort ist sehr belebt mit Fußgängern, Autos und Taxen, die ihre Gäste hier ein- und aussteigen lassen. Dieses Gewusel und die vielen Leuchtplakate sind mit einer Langzeitbelichtung super einzufangen. In der Mitte der Yasukuni-dori Ave gibt es einen Grünstreifen, wo wir das Stativ aufgestellt hatten und von dort aus die Langzeitbelichtung aufnehmen konnten.

Leuchtreklamen Fußgänger Shinjuku Tokyo Japan Tipps Fotoreisen

6. Shinjuku Omoide Yokocho

Es klappert, es ist laut, es raucht aus engen Gassen – wir sind in Omoide Yokocho. Dort gibt es viele kleine Grillbars, die Yakitoris verkaufen. Das sind kleine Grillspieße mit Gemüse, Fisch oder Fleisch, weshalb diese Gasse auch Yakitori Lane genannt wird. Die Atmosphäre ist locker und ausgelassen. Fotografisch ist die kleine dunkle Gasse sehr interessant mit dem ganzen Qualm, den Lampions und saisonaler Dekoration.

7. Tokyo Metropolitan Government Building

Dieses Gebäude hat gleich zwei Türme und beide haben kostenfreie Aussichtsplattformen mit tollem Blick auf Tokio zu bieten. So wie beim Mori Building seid ihr hier auch hinter Fensterscheiben, daher achtet auf die Spiegelungen beim Fotografieren: Hilfreich ist das ULH Ultimate Lens Hood! Ein Stativ ist ebenfalls nicht so gern gesehen, daher nehmt am besten nur ein kleines Stativ mit. Außerdem lohnt es sich auch das Gebäude von außen zu fotografieren. Mit einem Ultra-Weitwinkel (wir nutzten unsere Actioncam) kann man den gesamten architektonischen Bogen cool auf dem Bild einfangen.

Fotospots in Tokio Odaiba

8. Odaiba Rainbow Bridge vom Fuji Television Building

Odaiba ist eine künstliche Insel in der Bucht von Tokio. Die Rainbow Bridge verbindet sie mit dem Festland und genau diese Brücke ist ein tolles Motiv. Sie ist von verschiedenen Blickwinkeln aus zu sehen und zu fotografieren, beispielsweise von nahe der Freiheitsstatue. Dennoch würden wir euch empfehlen zur Aussichtsplattform vom Fuji Television Building zu gehen, denn von dort oben aus bekommt ihr einen grandiosen Blick auf die Rainbow Bridge und Tokios Skyline mit dem Tokyo Tower im Hintergrund. Bei guter Sicht könnt ihr auch von dort aus den Fuji sehen. Der Eintritt kostet etwa 6 EUR. Vergesst auch hier nicht das ULH Ultimate Lens Hood, denn auch hier müsst ihr durch Fensterscheiben fotografieren.

9. Fotospots in Tokio: Odaiba SOHO Building

Dieses Gebäude ist eigentlich nur ein Office Building für kleine Firmen und Startups. Fotografisch ist es aber einen Abstecher wert, denn das Gebäude ist im Innenhof super fotogen. Es ist bunt, da jede Tür eine andere Farbe hat. Wir konnten zwei Möglichkeiten finden sie zu fotografieren: 1. Vom Innenhof aus schräg nach oben oder 2. Lobby durchqueren, Fahrstuhl nehmen, bis etwa zur Mitte vom Gebäude fahren und dann gerade rüber fotografieren.

10. Odaiba teamLab Borderless

Auf Odaiba ist ein Besuch in einem der teamLabs ein Muss. Es ist eine riesige fantastische Beamer-Lichter-Video-Musik-Kunst-Ausstellung und ihr werdet quasi Teil dieser Kunst. Es empfiehlt sich die Tickets vorher online zu kaufen, um zumindest die erste Warteschlange zu umgehen. Innerhalb der Ausstellung gibt es weitere Warteschlangen für “Special-Effects-Räume”, daher bringt sehr viel Zeit mit, wenn ihr die Ausstellung besucht. Der Eintritt kostet etwa 25€ und ist damit zwar teuer, aber es lohnt sich sehr in diese surreale Welt einzutauchen.

Wir hoffen euch mit unseren Tipps helfen zu können, die schönsten Motive zu erkunden. Wenn ihr Fragen habt, dann kommentiert gerne hier im Artikel oder im Video. Wart ihr schon einmal in Tokio und kennt noch weitere tolle Fotospots? Lasst sie uns gerne wissen. Tokio hat uns so gut gefallen, dass wir dort mit Sicherheit ein zweites Mal hinreisen werden. 

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