Europa,  Spanien

Costa Blanca Fotospots Top 8

Spanien ist das Urlaubsland der Deutschen schlechthin. Das spanische Festland ist allerdings für die meisten nicht die erste Wahl. Dem möchten wir mit unserer Auswahl an Fotospots Costa Blanca entgegenwirken und euch die wunderschöne weiße Küste vorstellen. Denn hier haben außerdem schon einige Deutsche ihre Ferienhäuser zum Überwintern gebaut, so auch wahrscheinlich die Influencerin Bianca ‚Bibi‘ Claßen (@Bibisbeautypalace) mit ihrem Mann Julian Claßen (@Julienco).

Costa Blanca Fotospots

Im Februar 2019 ging es für uns mit einem günstigen Flug von Düsseldorf nach Alicante. Dort angekommen, haben wir uns einen Mietwagen geschnappt und sind die Küste entlang bis nach Valencia gefahren. Unser erster Fotostopp an der Costa Blanca befand sich allerdings in der entgegengesetzten Richtung, genauer in Torrevieja.

1. Laguna Rosa

Torrevieja ist bekannt für seine Salzproduktion. Riesige Salzberge und Lagunen befinden sich dort. Eine Lagune davon ist der gewaltige pinke See. Zum Fotografieren lohnt es sich auf einen wolkenfreien Tag zu warten. Anders als bei typischen Landschaftsbilder, kommt die rosane Farbe erst so richtig bei knalligem Sonnenschein zur Geltung. Es ist ein besonderes Naturerlebnis, denn so einen pinken See gibt es nur sehr selten auf der Welt.

2. Alicante an der Costa Blanca Fotospots

Das Zentrum der Costa Blanca und perfekter Ausgangspunkt für unseren Road Trip ist die Hafenstadt Alicante. Am breiten Sandstrand entlang streckt sich eine lange Promenade mit Shops und Restaurants, welche uns auf einen gemütlichen Spaziergang mit Eis einlud. Weiter ging es durch die engen Gassen der Altstadt und zum Sonnenuntergang auf das Castillo de Santa Bárbara. In etwa 166 Meter Höhe ragt die Festung direkt am Meer gen Himmel. Der Eintritt ist kostenfrei und wir konnten bleiben bis es dunkel wurde. Von dort oben hat man einen tollen Rundumblick auf den großen Hafen sowie auf die Stadt von Alicante.

3. Altea

Die wunderschöne weiße Stadt Altea macht der Costa Blanca ihren Namen aller Ehre. Es lohnt sich abseits der Touristenpfade in den engen Gassen nach Fotomotiven zu schauen. Highlight der Stadt ist die Kirche La Mare de Déu del Consol (span. Nuestra Señora del Consuelo) mit ihren Kuppeln aus blauen und weißen Kacheln. Wir hatten uns ein Fotomotiv in den Kopf gesetzt, welches wir leider nicht gefunden haben. Der Spot ist wahrscheinlich weiter weg und erhöht. Es war allerdings halb so wild, denn schöne Fotospots gibt es in Altea einfach überall. Übrigens wurde der Seat Altea nach dieser Stadt benannt.

4. Guadalest

Einen weiteren Abstecher haben wir in das Landesinnere gemacht und sind in die Berge gefahren. Auf dem Weg zu unserem Ziel Guadalest gibt es tolle Aussichtspunkte auf kleine Dörfchen mitten in der bergigen Landschaft. Die Festung Guadalest selbst bietet einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge und den türkisen Stausee. Der Aufstieg lässt keine Langeweile aufkommen, denn die vielen Shops und Restaurants lenken von der leichten Anstrengung ab. In der Burg selbst gibt es verschiedene kleine Museen. Für 4 EUR Eintritt pro Person im Burgmuseum bekommt ihr die Möglichkeit weiter nach oben zu kommen für weitere tolle Perspektiven und eine grandiose Aussicht.

5. Benidorm

Zum Sonnenuntergang sind wir wieder back on track an der Küste und fuhren zum Aussichtspunkt “La Creu de Benidorm”. Das Kreuz von Benidorm auf dem Hügel eines Naturparks steht imposant direkt an der Klippe zum Meer. Es war sehr windig und kalt an jenem Februarabend, aber der Sonnenuntergang hinter den vielen Hochhäusern im leichten Dunst am Meer war ein spektakuläres Schauspiel, wie für Fotografen gemacht. Wir hätten nicht im Leben mit so einer Dichte an Hochhäusern an der Costa Blanca gerechnet. Tatsächlich hat Benidorm mit 345 Hochhäusern mit mehr als 12 Etagen die größte Hochhausdichte pro Einwohnerzahl weltweit und wird deswegen auch “Little Manhattan” genannt.

6. Calp (span. Calpe) Costa Blanca Fotospots

Unsere Unterkunft wählten wir in Calp direkt am Fuße vom hohen Felsen Penyal d’Ifac (spanisch: Peñón de Ifach). Zu einem konnten wir so den Sonnenaufgang mit dem Felsen fotografieren und außerdem ist der Felsen fußläufig vom Hotel aus zu erreichen. Der 332 Meter hohe Fels aus Kalkstein ist ein Naturschutzgebiet und wird von mehreren Vogelarten bewohnt. Es gibt einen Wanderweg bis zum Gipfel. Der Weg bis zum Tunnel auf der Nordflanke ist gut ausgebaut und schattig. Im Tunnel sind die Steine stark abgelaufen und entsprechend rutschig. Auf der anderen Seite wird der Weg dann steinig und schmal. Auch gibt es dort kein Geländer mehr, aber an den Hängen sind Stahlketten zum entlanghangeln. Festes Schuhwerk ist absolut empfehlenswert! Auch wenn wir es wegen Zeitdruck nicht bis zum Gipfel geschafft haben, gibt es entlang des Wanderwegs genügend tolle Ausblicke auf das Meer und die Stadt mit dem Salzsee.

7. Xàbia (span. Javéa)

Unsere Weiterreise nach Valencia führte uns an Javéa vorbei. Generell gibt es unendlich viele Aussichtspunkte entlang der Costa Blanca. So verirrten wir uns etwas in den Straßen der vielen Villenanlagen, fanden aber schließlich doch noch den Aussichtspunkt Ambolo. Der Blick war wie aus dem Bilderbuch malerisch schön. Der kleine Strand weit unter einem, die hohen Klippen mit den Villen, die sich in der Sonne baden und auf dem ruhigen Meer schlug ein Motorboot kleine Wellen. Spätestens jetzt wissen wir warum es so viele an die traumhafte Costa Blanca zieht, um zu überwintern oder Ferien mit der ganzen Familie zu machen.

8. Dénia an der Costa Blanca Fotospots

Einen weiteren Stopp vor Valencia machten wir noch in der nördlichsten Stadt der Costa Blanca – Dénia. Von dem großen Hafen aus gehen Fähren regelmäßig zu den Balearen. Ihr könntet eure Weiterreise also alternativ auch dorthin antreten. Fotografisch war der Yachthafen in der Sonnenuntergangsstimmung mit der Burg im Hintergrund richtig schön. Die Burg selbst haben wir zuvor besichtigt. Auch sie bietet einen schönen Panoramablick über die Stadt mit der Kirche, der Bergkette im Hintergrund sowie dem Meer.

Valencia werden wir euch in einem separaten Beitrag vorstellen, denn dort gibt es reichlich Fotospots zu entdecken. Unser Road Trip war leider sehr kurz und wir hätten gerne mehr Tage oder sogar Monate an der Costa Blanca verbracht. Um nicht unerwähnt zu lassen, das Essen war dort auch mega lecker!

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