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Zion Nationalpark

Diesmal berichten wir euch über unseren Besuch im Zion National Park. Auf unseren West USA Roadtrip war diese Station zwischen Las Vegas und dem Bryce Canyon eingeplant. Beiträge zu anderen National Parks findet ihr übrigens hier (Bryce Canyon), hier (Yosemite), hier (Death Valley) und hier (Capitol Reef). Abgesehen von den Wetterkapriolen im Bryce Canyon, war unser Besuch im Zion Nationalpark, der einzige, wo das Wetter leider nicht so mitgespielt hat. Es war grau, nass und hat teils leicht genieselt. Ausgefallen musste unser Stop dort daher nicht, aber wenn man einen Ort bei eher schlechten Wetter erwischt, dann hinterlässt er meist nicht so einen tollen Eindruck.

Zion Nationalpark: Schlechtes Wetter, Highlight zu

Der Zion Nationalpark bietet ohne Frage grandiose Landschaft, wie eigentlich alle Nationalpark der USA. Wenn ihr allerdings eher wenig Zeit habt, dann wäre dieser National Park der, den wir am ehesten empfehlen auszulassen. Im Vergleich zu einem Yosemite oder Bryce Canyon ist die Landschaft weniger spektakulär. Das Mega-Highlight im Zion Nationalpark sind die Narrows. An dieser Stelle wird der Fluss ganz schmal zwischen den riesig hohen Felswänden. Ihr könnt hier fantastische Bilder machen, aber da ihr buchstäblich im Flussbett lauft, solltet ihr mindestens Gummistiefel mitbringen. 😉 Bei unserem regnerischen Wetter war der Walk gleich komplett gesperrt, denn bei plötzlich auftretenden Sturmfluten wurden manche Wandersleut schon negativ überrascht.

Zion Nationalpark: Smaragdgrün

Wir hatten nur einen halben Tag im Zion National Park eingeplant und uns für den Trail zu den Emerald Pools entschieden. Da das Wetter nicht so gut war, war auch wenig los im Nationalpark, was sehr angenehm war. Besonders am Zion National Park ist der orange-rote Sandstein gepaart mit kräftigem Grün. Die Emerald Pools sind fast kreisrunde Felsvorsprünge, wo kleine Wasserfälle hinab fließen. Die Farben zusammen mit dem Wasser lassen das dann ganz smaragdgrün erscheinen und so bekamen die Pools ihren Namen. Unter den Wasserfällen durch zu laufen entlang der roten Felswände ist wirklich spektakulär und wunderschön. Zu empfehlen ist auf jeden Fall festes Schuhwerk und wenn es etwas nass ist, wie bei uns, besonders vorsichtig sein, denn es kann schnell rutschig werden. 😉

Wie fotografieren?

Da die Pools so groß sind, habt ihr am besten ein Weitwinkelobjektiv dabei. Wenn ihr den Fluss glatt zeichnen wollt, wie im Titelbild, dann sind ein Stativ und ND Filter ebenfalls nötig. Falls ihr mal kein Glück mit dem Wetter haben solltet, so wie wir hier, dann lasst euch davon nicht unterkriegen und seht trotzdem das Positive. Es war wenig los im Park, sodass wir gut ohne Menschen fotografieren konnten. Außerdem gab das Wetter dem ganzen sogar so eine Art mystisches Flair, was eigentlich auch wieder seinen ganz eigenen Charme hatte und cool aussieht. Um eure Kamera zu schützen, macht es Sinn eine Plastiktüte oder Duschhaube dabei zu haben, die ihr schnell über die Kamera ziehen könnt, falls es doch auf einmal etwas doller zu regnen anfängt.

Kamera-Einstellungen für das Titelbild:
f8
30s
ISO 200

Equipment:
Vollformat-Kamera
16-35mm Objektiv
ND-Filter
Stativ

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