Aussicht ins Yosemite Tal
Amerika,  Foto der Woche,  USA

Yosemite Nationalpark: Unsere Begegnung mit Meister Petz

Diesmal waren wir für unser Foto der Woche im ältesten Nationalpark der USA unterwegs, nämlich dem Yosemite Nationalpark. Dieser Park ist vor allem wegen seiner hellen Granitberge, hohen Wäldern und malerischen Wasserfällen bekannt. Leider haben wir für diesen Nationalpark nur einen Tag eingeplant und das war viel zu kurz. Allerdings, was wir in dieser kurzen Zeit gesehen haben, ist wirklich der Hammer. Wegen der atemberaubenden Landschaft und der erstaunlich zahmen Tierwelt konnten wir unsere Finger kaum vom Auslöser nehmen.

Solltest ihr mal einen Trip nach San Francisco planen, dann nehmt unbedingt den Yosemite Nationalpark mit. Er befindet sich ca. 3,5 Autostunden von der Stadt entfernt. Ein Tagesausflug ist möglich, aber wenn ihr mehr Zeit haben solltet, dann um so besser. In den USA sind die Städte ja bekanntlich sehr Auto freundlich angelegt. Dies trifft auch auf viele der Nationalparks zu. Für das Foto oben mussten wir keinen Meter wandern. Es entstand von einem so genannten Vista Point, wo es immer Parkplätze gibt und grandiose Ausblicke. Auf eurer Fahrt von San Francisco zum Nationalpark könnt ihr diesen Blick also nicht verfehlen. 😉

Tierische Begegnungen im Yosemite Nationalpark

Doch der Park bietet nicht nur viele tolle Landschaftsaufnahmen. Wir bekamen in der kurzen Zeit auch so einige Tierchen vor die Linse. Die Rehe waren dabei erstaunlich zahm und sind Touristen gewöhnt. Unser persönliches Highlight, dass vielleicht auch mit viel Glück verbunden war, war aber die Begegnung mit einem Braunbären!

Zuerst trafen wir ganz aufgelöste andere Besucher, die uns von einem Bären berichteten. Als wir ihn dann selbst gesehen haben… gar nicht so leicht im Wald wenn es abends dunkler wird, waren wir erst mega erstaunt über unser Glück. Einen kurzen Moment später packte uns dann aber die Angst und wir nahmen unsere Füße in die Hand, denn der gute Meister Petz kam genau auf uns zu! Und das Bären super gefährlich sind und einen Menschen mit nur einem Hieb tot schlagen können, schwirrte uns um Kopf umher. Die Herausforderung vom Bären reiß aus zu nehmen und ihn gleichzeitig zu fotografieren war um so schwieriger. Bloß gut, dass sich der Bär allerdings gar nicht von den wie Hühnern aufgescheuchten Touristen beeinflussen ließ. Er trottete seelenruhig seines Weges und hatte wohl andere Pläne. Kurzer Zeit später bog er dann ab und schwamm im See davon.

Wie fotografieren?

Unser Foto der Woche haben mit einem Stativ fotografiert. Wir haben eine längere Verschlusszeit gewählt, damit die Wolken weich werden und einen Schleier ziehen. Was im Himmel gut funktioniert, kann aber manchmal auch problematisch werden, wenn beispielsweise ein Windstoß kommt. Im Vordergrund kam dadurch etwas Unschärfe ins Bild, was uns persönlich aber gar nicht stört. Kunst ist bekanntlich immer auch Geschmackssache. 🙂 Damit ihr bei Tageslicht lange belichten könnt, müsst ihr vor die Kamera eine Sonnenbrille spannen, so genannte ND Filter. Wir haben hier einen sehr starken 1000er ND Filter genommen und konnten somit 25 Sekunden belichten, ohne ein komplett weißes Bild zu bekommen. 🙂

Kamera-Einstellungen:
f18
25s
ISO 100

Equipment:
Vollformat Kamera
16-35mm Objektiv
1000x ND Filter
Stativ

2 Kommentare

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